Rechtsgrundlage, Aufklärung
Der Durchführung einer Psychotherapie nach fachlichen Standards wird der Behandlungsvertrag zugrunde gelegt. Es erfolgt eine Aufklärung, dass eine Psychotherapie keine Untersuchung durch Ärzte ersetzt. Eine ärztliche Abklärung über organische Ursachen der Symptome hat im Vorfeld stattzufinden.
Im Laufe einer psychotherapeutischen Behandlung kann es zu sogenannten Heilungskrisen und Nebenwirkungen kommen, die mit einer intensiveren Gefühlswahrnehmung einhergehen können. Dies ist im Behandlungsverlauf normal und manchmal unumgänglich. Bei Unklarheiten bespricht die Klientin dies mit dem Therapeuten.
Honorar, Dauer, Abschlusssitzung, Kostenerstattung
Die Stundensätze für eine psychotherapeutische Behandlung ergeben sich aus der Honorarliste. Diese ist in ihrer aktuellen Form stets auf der Webseite des Therapeuten veröffentlicht.
Die Leistungen in dieser Praxis sind Privatleistungen und von den Klienten selbst zu tragen. Eine Erstattung durch gesetzliche Krankenkassen ist nicht, bzw. nur in Ausnahmefällen möglich. Sollte eine private Krankenzusatzversicherung bestehen, holen Klienten die erforderlichen Informationen über mögliche Erstattung selbst ein.
Eine Nichterstattung oder eine Teilerstattung durch Kostenträger, z. B. private Krankenkasse, hat keinen Einfluss auf das vereinbarte Honorar.
Die Behandlungsdauer hängt vom Beschwerdebild und der Mitwirkung der Klienten ab und wird im Rahmen der Anamnese innerhalb der ersten fünf probatorischen Sitzungen besprochen.
Zahlungsbedingungen
Das Honorar für Einzelsitzungen ist nach Rechnungsstellung innerhalb von sieben Tagen zu begleichen.
Bei Sammelbuchungen (z. B. Stundenpaketen) ist der Gesamtbetrag im Voraus zu zahlen. Die gebuchten Termine können nach Zahlungseingang in Anspruch genommen werden.
Terminabsagen und Ausfallhonorar
Vereinbarte Termine sind verbindlich und werden ausschließlich für die jeweilige Klientin bzw. den jeweiligen Klienten freigehalten. Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin möglich.
Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen wird der Termin gemäß der jeweils gültigen Honorarliste als Ausfallhonorar in Rechnung gestellt, da die Zeit kurzfristig in der Regel nicht neu vergeben werden kann.
Die Absage kann telefonisch, per E-Mail oder über das vereinbarte Buchungssystem erfolgen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs der Absage.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen nach Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen den Vertrag mit
Kaiyu Huang, Heilpraktiker für Psychotherapie, zu widerrufen.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, genügt eine eindeutige schriftliche Erklärung per E-Mail oder Brief an:
Kaiyu Huang
Spatzenweg 11
85238 Petershausen
E-Mail: info@zenchinese.de
Zur Wahrung der Frist reicht es aus, dass Sie den Widerruf vor Ablauf der vierzehn Tage absenden.
Alle bereits erhaltenen Zahlungen werden spätestens binnen vierzehn Tagen ab Eingang Ihres Widerrufs zurückgezahlt. Für die Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das Sie bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt haben, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Haben Sie ausdrücklich verlangt, dass die Leistung bereits während der Widerrufsfrist beginnt, ist der Betrag für die bis dahin tatsächlich erbrachten Sitzungen zu bezahlen.
Wurde ein Paket mit Preisnachlass gebucht und der Vertrag wird widerrufen, werden die bis zum Widerrufszeitpunkt bereits durchgeführten Sitzungen zum regulären Einzelpreis berechnet. Der Preisnachlass aus dem Paket gilt dann nicht mehr für diese Termine. Bereits geleistete Zahlungen werden entsprechend neu verrechnet. Der verbleibende Betrag wird zurückerstattet oder – falls noch offen – in Rechnung gestellt.
Das Widerrufsrecht endet vorzeitig, wenn die vereinbarte Leistung vollständig erbracht wurde und Sie vor Beginn ausdrücklich zugestimmt haben, dass die Behandlung sofort startet und Ihnen bekannt ist, dass damit das Widerrufsrecht erlischt.
Kündigung
Der Behandlungsvertrag kann von beiden Seiten jederzeit ohne Angabe von Gründen mündlich oder schriftlich beendet werden.
Nicht genutzte und bereits bezahlte Leistungen werden zurückerstattet.
Wurde ein Paket mit Preisnachlass vereinbart und der Vertrag vorzeitig beendet, werden die bis dahin in Anspruch genommenen Sitzungen zum regulären Einzelpreis berechnet. Der im Paket enthaltene Preisnachlass gilt in diesem Fall nicht mehr für die bereits genutzten Termine. Bereits geleistete Vorauszahlungen werden entsprechend neu berechnet. Ein verbleibender Restbetrag wird zurückgezahlt oder – falls erforderlich – nachberechnet.
Bei wiederholtem Nichterscheinen zu Terminen, ausbleibender Mitarbeit oder nicht erfolgten Zahlungen behält sich der Therapeut vor, den Behandlungsvertrag ebenfalls zu beenden.
Mitwirkungspflicht und Belastbarkeit
Klienten wirken aktiv an der Verbesserung ihrer Situation bzw. Genesung mit. gibt. Sollten Klienten Schwierigkeiten bei ihrem Beitrag zum Erfolg der Behandlung haben, besprechen sie dies mit dem Therapeuten.
Klienten versichern, dass sie für die vereinbarten Lerninhalte und/oder die Therapieform laut Dokumentation belastbar genug sind. Sollte sich im Verlauf der Zusammenarbeit daran etwas ändern, informieren die Klienten den Therapeuten unverzüglich.
Nebenwirkungen
Durch Psychotherapie kann sich einiges bei Klienten selbst und in ihrem Umfeld verändern. Das Umfeld kann auf veränderte Verhaltensweisen der Klienten nicht nur durchweg positiv reagieren. Das kann bei Klienten zu Zweifeln an der Behandlung führen und sollte mit dem Therapeuten besprochen werden.
Schweigepflicht
Der Therapeut unterliegt der Schweigepflicht. Für den Fall einer Auskunftserteilung an Kostenträger, Ärzte, familiäre oder sonstige Bezugspersonen muss er durch die Klienten schriftlich von der Schweigepflicht entbunden werden.
Im Sinne der Prozessqualität können Behandlungssequenzen und -verläufe durch den Therapeuten in Supervisions- und Intervisionsgruppen anonymisiert besprochen werden. Selbstverständlich unterliegen die Teilnehmer dieser kollegialen Gruppen ebenfalls der Schweigepflicht und dürfen keine Informationen weitergeben.
Mitteilung einschneidender Veränderungen
Die Klienten verpflichten sich, einschneidende Veränderungen im eigenen Lebensumfeld im Gesprächsverlauf mitzuteilen, da diese einen Wechsel der Behandlungsmethode, die Hinzuziehung von ärztlichem Rat bzw. ärztlichen Untersuchungen oder den Wechsel zu einem Therapieverfahren oder zu einem anderen Therapeuten mit entsprechender Ausbildung erforderlich machen können.
Dokumentation | Aufbewahrungspflicht | Datenschutz
Der Therapeut dokumentiert die Sitzungen datenschutzkonform nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mit Lemniscus. Die Klienten können die Dokumentation jederzeit einsehen. Kopien oder PDF-Dateien werden auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Kosten für den Ausdruck tragen die Klienten. Die Aufbewahrungsfrist der Dokumentation beträgt 10 Jahre.
Online-Behandlung
Therapeutische Sitzungen können nach gemeinsamer Absprache auch online per Video stattfinden, sofern dies fachlich sinnvoll und verantwortbar ist. Die Durchführung orientiert sich an den allgemein anerkannten fachlichen Standards. Ein persönlicher Kontakt kann im Verlauf jederzeit empfohlen werden, wenn dies aus therapeutischer Sicht angezeigt ist.
Für die Teilnahme an einer Online-Sitzung benötigen die Klienten eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Endgerät in einer ruhigen, ungestörten Umgebung. Die Verantwortung für die technische Ausstattung auf Seiten der Klienten liegt bei ihnen selbst.
Sollte es während einer Sitzung zu technischen Störungen, Verbindungsabbrüchen oder einer eingeschränkten Ton- oder Bildqualität kommen, bemühen sich beide Seiten zunächst um eine kurzfristige Wiederherstellung der Verbindung. Gelingt dies nicht, wird gemeinsam eine angemessene Lösung vereinbart, zum Beispiel die Fortsetzung per Telefon oder ein zeitnaher Ersatztermin für den nicht durchführbaren Teil der Sitzung.
Kann eine Sitzung aufgrund technischer Probleme auf Seiten der Klienten nicht oder nur teilweise stattfinden, gilt der Termin grundsätzlich als wahrgenommen. Kann die Sitzung aufgrund technischer Probleme auf Seiten des Therapeuten nicht durchgeführt werden, entstehen den Klienten hierfür selbstverständlich keine zusätzlichen Kosten; in diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten.
Die vereinbarten Honorare gelten auch für Online-Sitzungen in gleicher Weise wie für Termine vor Ort.
Haftung
Der Therapeut haftet nach den gesetzlichen Regeln im Rahmen des Schuldrechts nach BGB für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden.
